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Parafia Rzymskokatolicka p.w. Wszystkich Świętych

w Bliznem

BLIZNE

UNIKATOWY KOMPLEKS DREWNIANEJ ZABUDOWY KOŚCIELNO-PLEBAŃSKIEJ (XVw.-XIXw.)

 

DER EINZIGARTIGE, HÖLZERNE, KIRCHLICHE GEBÄUDEKOMPLEX

 (15.-19. Jahrhundert)

 

Das Gotteshaus in Blizne ist eine in Blockbauweise gebaute gotische Kirche, ungefähr aus dem Jahre 1470. Die Konstruktion von dem Dach ist ein historisches Pfettendach mit Firstsäule. Die Kirche besteht aus dem quadratischen Hauptschiff und engeren, rechteckigen Presbyterium, das im Osten dreiseitig geschlossen ist. Im nördlichen Teil dagegen ist die rechteckige Sakristei angestellt. In der Kirche gibt es zwei Eingänge, die in der Vergangenheit schrittweise erweitert wurden. Ursprünglich sahen sie jedoch genauso wie das Portal zur Sakristei mit dem sogenannten Kielbogen aus. Die Fenster wurden im südlichen Teil der Kirche eingesetzt (die Ausnahme ist ein Fenster in der östlichen Wand der Apsis und zwei in der westlichen Wand). Die Konstruktion von dem Dach des Kirchenschiffs und Presbyteriums ist ein sehr stabiles, sogenanntes Pfettendach mit Firstsäule. Der Turm wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts angebaut. Daran wurde eine historische Glocke vom Jahre 1545 aufgehängt.

 

Das Gebäude wurde vielen Verwandlungen untergezogen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Bogengänge, die unteren Rand der Fenster erreichen, angebaut. Auf dem Dach wurde das Türmchen für das Kirchenglöcklein gebaut. Das gegenwärtige Türmchen entstand nachdem das Alte von dem Sturm zerstört wurde und stammt aus dem Jahre 1745. In dieser Zeit wurde auch in dem Turm eine geräumige Vorhalle angebaut und der Haupteingang erweitert.

 

Im Jahre 1811 wurde eine Generalüberholung der Kirche durchgeführt. Als Folge davon wurde das Gotteshaus wesentlich verändert. Nämlich, die Bogengänge wurden abgerissen, die Außenwände wurden mit der Schindel verschalt, die Sakristei wurde vergrößert und erhöht. Vielmehr wurde eine geräumige Vorhalle an die südliche Fassade angestellt, die den südlichen Eingang bedeckte und die Nutzfläche vergrößerte. Seitdem wurde die Konstruktion der Kirche keinen wesentlichen Veränderungen untergezogen. Man führte nur Arbeiten an das Auswechseln von den Schindeln oder Zimmererarbeiten. In den 70. Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der hölzerne Sichtschutzzaun, der sogenannte „Volkskalender“ mit 4 Kapellen, rekonstruiert.

 

Die Kirche in Blizne ist ein Beispiel für außergewöhnliche Sorge um ihren Zustand und Bewahrung. Hier sollte man insbesondere den Priester Stanisław Siuta nennen. In Anerkennung der besonderen historischen und künstlerischen Vorteile wurde die Kirche im Jahre 2003 in die Liste der Weltkulturerbe und Weltnaturerbe UNESCO aufgenommen.

 

Das Innere der Kirche ist mit der einzigartigen Polychromie geschmückt. Der erste und gleichzeitig der älteste, malerische Akzent an den Wänden der Kirche sind die sogenannten „Zacheuszki“ (Konsekrationskreuze) aus dem 15. Jahrhundert.

 

Der wichtigste malerische Akzent der Einrichtung des Kirchenschiffs und die größte in Polen Szene des Jüngsten Gerichts aus dem Jahre 1549 ist das Fragment der sogenannten „Armenbibel“. Diese galt als eine Form der Katechese für einfache Menschen. Die Gemälde der Armenbibel befinden sich an der nördlichen Wand des Kirchenschiffs und in dem Presbyterium.

 

Die sogenannte „Stiftung der Bauern“ aus dem Jahre 1649 umfasst die Gemälde, die von den vermögenden Bauern geschenkt wurden.  Sie befinden sich an der südlichen und westlichen Wand des Kirchenschiffs, an dem Fensterblatt des Chores und an der Decke.

 

Die interessantesten Elemente der originellen Einrichtung des Inneren:

  • Die Kanzel aus dem Jahre 1604 mit dem charakteristischen Schmuck
  • Das Taufbecken ungefähr aus dem Jahre 1720
  • Der Hauptaltar und Seitenaltäre aus dem 18. Jahrhundert mit der ursprünglichen Farbgebung, die während des Konservierens wiederherstellt wurde (1992-1997) und die von dem Seitenaltar umgegebene Figur der Madonna ungefähr aus dem Jahre 1500.
  • Vielmehr sind auch die Orgel aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und der Steinfußboden unter dem Chor höchst beachtenswert.
  • In dem Turm der Kirche befindet sich eine Sammlung der religiösen Malerei aus dem 18.-20. Jahrhundert.

DIE GESCHICHTE DER FIGUR VON GOTTESMUTTER KÖNIGIN VOLL DER GNADE

  

Die Figur der Madonna wurde gemäß der Abbildung von Albrecht Dürer aus Lindenholz geschnitzt. Sie stammt aus den Jahren 1515-1520 und wird charakteristisch für die alte, kleinpolnische Skulptur. Ursprünglich machte die Figur ein Teil des Tryptichons des Altars aus. Die Einrichtung der Kirche wurde in dem 17. Jahrhundert verändert und an der Stelle des alten Altars wurde das neue Gemälde von Jesus der Gekreuzigte eingesetzt. Die Figur der Madonna wurde hingegen auf den Sockel neben dem Altar gestellt. Sie wurde während der Prozessionen und Pilgerfahrten als Feretron getragen. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Figur für lange Zeit auf Dachboden gestellt. Eine Nacht träumte eine Frau von Blizne davon, die Figur von Gottesmutter in die Baumhöhle der alten Linde in der Nähe ihres Hauses einzusetzen. Der Pfarrer erlaubte das und seitdem versammelten sich die Menschen vor dieser Figur, beteten den Rosenkranz, hielten Maiandachten und beteten. Leider, wegen der unter dem Baum brennenden Kerzen, gerieten einmal die Blumen und der ganze Baum in Brand. Die Figur wurde jedoch gerettet. Am Ort der Linde wurde eine Kapelle gebaut. Erst im Jahre 1971 wurde die Skulptur in der Kirche erneut gestellt. Sie wurde konserviert und im Jahre 1974 in die neue Kirche eingeführt, wo sie höchstens verehrt wird. Die Novene zur Gottesmutter Königin voll der Gnade wird jeder zweite Sonntag des Monats um 15.00 Uhr abgehalten.

 

GEBET ZUR GOTTESMUTTER VOLL DER GNADE IN BLIZNE

 

Heilige Maria, unbefleckt in Deine Empfängnis, Tochter des allmächtigen Gottvaters am meisten unter allen Geschöpfen geliebt, auf die Spitze Seiner Pläne der Barmherzigkeit gehoben. Du bist die demütige und wundervolle Mutter des Herrn Jesus Christus, also Mutter Gottes, des als Wort verkörperten Gottessohnes, Menschensohnes und unseres Heilandes. Du bist die unschuldige Braut der unvorstellbaren  Liebe Heiligen Geistes. Du, Maria und Deine Würde und Schönheit angestarrt, grüße ich Dir in den Worten des Engels: „Gegrüßet seist Du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir, Du bist gebenedeit unter den Frauen“.

 

Ich glaube tief mit der ganzen Kirche, dass Du als Mutter des Heilandes, auch Mutter der Kirche bist, dass Du den Gott um alle Gnaden, die wir benötigen, ausbittest. Also vor Dir kniend, Maria voll der Gnade, als Dein Kind, voller Zuversicht, bitte ich Dich, alle Gnaden, die ich brauche, auszubitten, über alles, in geheiligte Gnade zu leben und Gottes Willen gut zu erfüllen. Bitte auch die besonderen Gnaden aus, um die ich jetzt bitte … (für mich … für meine Familie … für meine Verwandten und Freunde … für die Pfarrei … die heilige Kirche … die Heimat … ). Am Ende, spreche ich meinen Dank für deine bisherige Obhut aus, unsere beste Mutter, und empfehle ich mich Deiner ständigen Obhut in den Worten des Gebets aller Kirche: „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes“. Amen.

  • Das sogenannte „Haus des Vikars“ aus dem 17. Jahrhudert. Früher das alte Pfarrhaus.
  • Das sogenannte „Haus des Orgelspielers“ aus dem 19. Jahrhundert. Früher die alte Pfarrschule.
  • Das Lehmhaus – der Wagenschuppen aus dem 18. Jahrhudert. Gegenwärtig das Pfarrmuseum mit religiösen und ethnografischen Sammlungen.
  • Das Armenkrankenhaus aus dem 19. Jahrhundert.

Adresse:

Parafia Rzymskokatolicka p.w. Wszystkich Świętych w Bliznem

36-221 Blizne 436

Tel: 13/430 56 00

E-mail: parafia@blizne.wiara.org.pl

www.blizne.wiara.org.pl

INFORMACJA DLA TURYSTÓW O MOŻLIWOŚCI ZWIEDZANIA KOŚCIOŁA
P. W. WSZYSTKICH ŚWIĘTYCH W BLIZNEM

Kościół jest udostępniony do zwiedzania w sezonie (kwiecień - październik)
od poniedziałku do piątku w godzinach od 9.00 do 17.00, w soboty od 10.00 do 16.00,
w niedziele od 12.00 do 15.00.

Poza sezonem tylko po wcześniejszym zgłoszeniu i uzgodnieniu.
Prosimy dzwonić na plebanię oraz nie zwiedzać w czasie trwania nabożeństw.

 

Zwiedzanie wewnątrz, tylko pod opieką tutejszego przewodnika.

Więcej informacji

KANCELARIA PARAFIALNA

Okres letni

  Poniedziałek - Piątek:
 18.30 - 19.00

 

Okres zimowy

  Poniedziałek - Piątek:
 17.30 - 18.00

 

  Sobota, Niedziela, Święta:
Nieczynne

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Blizne 436 | 36-221

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Wikarówka: 13 / 430-52-77

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